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Ghom, Iran, Titel

Zu Gast bei den Mullahs im konservativen Herzen des Iran: Ghom 2/2


16. April 2017
Iran
3 Kommentare

Ghom ist eine religiöse und erzkonservative Stadt. Buchgeschäfte mit theologischen Schriften gibt es hier so häufig wie Starbucks Filialen in New York. Hier tragen schon Kleinkinder Kopftuch und Frauen sind ausschließlich im schwarzen Tschador unterwegs. Pilger versammeln sich am Hazrat-e Masumeh Schrein und wer im Iran Theologie studiert, kommt unweigerlich hierher. In Ghom führt uns Maryam durch die Gassen der Stadt. Zusammen mit Onkeln und Tanten, Cousins und Cousinen schlemmen wir uns durch den Tag und besuchen gemeinsam die UNESCO Weltkulturerbestätten in der alten Handelsstadt Kashan.

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Unser Weg nach Ghom und der Beginn der islamischen Revolution: Ghom 1/2


9. April 2017
Iran
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Ghom ist die konservativste Stadt des Iran. Hier tragen Frauen ausschließlich Tschador und selbst Kleinkinder sind mit Kopftüchern umhüllt. Hier studierte Ruhollah Khomeini, der spätere Führer der islamischen Revolution. Hier sind wir zu Gast bei Maryam. Die junge, quirlige Frau lebt mit ihrer Familie irgendwo im Zentrum Ghoms. Seit Generationen ist die streng gläubige Familie mit dem Islam verbunden. Maryams Großvater, ihr Vater aber auch viele ihrer Onkel studierten Theologie und arbeiten als Mullahs, islamische Religionsgelehrte, in verschiedenen Einrichtungen im In- und Ausland.

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Inside India: Erkenntnisse aus zwei Jahren Indien


4. April 2017
Indien
26 Kommentare

Es riecht nach scharfem Essen, Müll und Urin. Überall sind Menschen in bunten Kleidern, die ständig lächelnd mit dem Kopf wackeln. Die Lärmbelastung ist extrem. Unablässig wird gehupt und gebrüllt, Tempelmusik dröhnt ohrenbetäubend selbst durch die Gassen des kleinsten Dorfes. Im Morgengrauen kacken die Menschen in langen Reihen am Strand ins Meer. Indien ist anstrengend und undurchschaubar. Es ist erregend und ernüchternd. Hier erfährst du 23 Kuriositäten vom fernen Subkontinent, die du bisher noch nicht wusstest.

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Illegale Privatpartys und ein Tal im schönsten Winterschlaf


13. März 2017
Iran
2 Kommentare

Wer den Iran besucht, macht um Qazvin meist einen großen Bogen. Doch hier, ganz im Abseits, feiern wir eine wahrhaft erinnerungswürdige Party mit jeder Menge Cousins und Cousinen. Auch das Alamut Tal mit den Festungen der Assassinen ist nur einen Katzensprung von Qazvin entfernt.

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Persepolis, Iran

Wie man sich glaubhaft selbst glorifiziert


26. Februar 2017
Iran
1 Kommentar

Persepolis ist die religiöse Hauptstadt des ersten Persischen Reiches, ein Meisterwerk der altpersischen Kultur und ein leuchtendes Beispiel humanitärer Staatsführung. Zwar wird hier niemals regiert, dafür umso häufiger in prächtigem Ambiente gefeiert. Heute ist die Anlage im Süden des Iran noch immer identifikationsstiftend für viele Iraner.

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Ein Porträt in drei Teilen 3/3


19. Februar 2017
Iran
4 Kommentare

Schiras ist die Wiege des Weines. Damals, noch bevor der Islam in den Nahen Osten einzieht, beginnt die glorreiche Geschichte des Rebensaftes hier in der Region und auch der berühmte persische Dichter Hafez spricht noch im 14. Jahrhundert überschwänglich vom Weingenuss. Der Wein spielt heute keine Rolle mehr, aber Hafez berührt noch immer die Herzen. Selbst Goethe war ihm einst verfallen und wir erleben Schiras als poetische Stadt, als die Stadt der schönen Künste, die sie bereits seit Jahrhunderten ist.

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Schiras, Pinke Moschee, Titel

Ein Porträt in drei Teilen 2/3


12. Februar 2017
Iran
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Schiras ist das kulturelle und intellektuelle Zentrum des Iran. Die Stadt ist ein Schmelztiegel für die verschiedenen Ethnien im Vielvölkerstaat. Zwischen den Gebirgszügen des südlichen Zagrosgebirges gelegen, gilt Schiras seit Jahrhunderten als Stadt der feinen Künste und der Schönheit. Hier schlendern wir über den historischen Vakil Basar und bestaunen die pinke Nasir-al-Molk Moschee.

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chinesischen Abendessen im Iran

Ein Porträt in drei Teilen 1/3


5. Februar 2017
Iran
5 Kommentare

In einer Opiumwolke erreichen wir Schiras, die Stadt der schönen Künste. Hier sind Ashkan und seine Freunde zuhause. In ihrer WG leisten die jungen Männer auf knapp 40m² den Repressionen der Außenwelt Widerstand. Hier wird gekifft und Hochprozentiges die Kehle hinuntergekippt. Hier sind die Gedanken frei! – Ganz ungeachtet dem Willen der Mächtigen.

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Garmeh, Iran

Gestrandet in stiller Abgeschiedenheit


29. Januar 2017
Iran
6 Kommentare

In der verkrusteten Salzwüste Dasht-e Kavir befindet sich die Oase Garmeh. Seit Jahrhunderten eignet sie sich bereits perfekt zum stoischen Nichtstun. Garmeh ist ein entspanntes Dorf mit Aussicht auf die Wüste. Unterhaltungsmöglichkeiten sucht man hier vergebens. Nicht einmal 300 Menschen leben hier in der Oase und sie teilen den Komfort von Dattelpalmen und Quellwasser mit 20 Ziegen, zwei Dromedaren und uns.

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Rawalpindi, Pakistan

Betrunken mit der Mafia


22. Januar 2017
Pakistan
7 Kommentare

Von Rawalpindi heißt es, sie sei die hässliche Schwester Islamabads. Die chaotische, schmutzige und verruchte Stadt steht im krassen Gegensatz zur aufgeräumten Hauptstadt Pakistans. Hier treffen wir die Mafia, feiern mit einem korrupten Senator, atmen den Dreck der Straße und werden letztendlich von der Polizei verhaftet und hinausgeworfen. Rawalpindi ist ein aufregendes Stück Pakistan, das uns nur ungläubig den Kopf schütteln lässt.

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Asien 2014-2020

74.471 km per Anhalter

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