Visa Passport Asien
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Visa: Auf dem Landweg von Deutschland nach Asien


12. Mai 2019
Welt
3 Kommentare

Wer reist, braucht Visa und die bekommt man oft nur mit Aufwand. Doch eigentlich ist alles halb so wild.

Am 6. September 2014 sind wir per Anhalter zu unserer Reise nach Asien aufgebrochen. Seitdem haben wir 18 Länder bereist und 67.673 km zurückgelegt. Wir sind in Hamburg gestartet und genießen mittlerweile die Inselwelt im Süden Thailands. Solange es Straßen gab und das Meer uns nicht im Weg stand, haben wir die gesamte Strecke auf dem Landweg und per Anhalter gemeistert – mit der Hilfe von 706 Mitfahrgelegenheiten. Heute sind wir nun schon unglaubliche 1.710 Tage unterwegs. Das sind mehr als 4,5 Jahre.

Und das Einzige, worum wir uns vor der Reise kümmern müssten, war tatsächlich nur unser Visum für Pakistan.

Da viele von euch immer wieder nachfragen, gibt es jetzt für euch alle Informationen darüber, wie wir die ganzen nötigen Visa beschafft haben. Und es ist tatsächlich viel einfacher, als die meisten befürchten.

Eine Übersicht findet ihr am Ende des Artikels.

Visa Landweg Asien

Per Anhalter nach Asien – es geht los

Die ersten Stationen unserer Reise sind natürlich kinderleicht. Über Berlin und Dresden gelangen wir in die Tschechische Republik und reisen weiter durch die Slowakei und Ungarn. Alle samt sind Mitglieder der Europäischen Union, an der Grenze werden wir weder kontrolliert, noch müssen wir den Pass vorzeigen.

Das nächste Land auf unserem Weg ist Serbien, das nicht zur EU gehört. An der Grenze gibt es einen Stempel in unseren Pass, der uns drei Monate Aufenthalt im Land genehmigt. Der Grenzübergang dauert etwa 2 Minuten.

Weiter geht es nach Bulgarien. Wir sind also wieder in der EU und können problemlos einreisen.

Visa für Türkei, Iran, Pakistan

An der Grenze zur Türkei werden wir vom Grenzbeamten mit einem freudigen Lächeln gegrüßt: Hoş geldiniz! – Herzlich Willkommen! Und obwohl wir nachts über die Grenze gehen, wird nicht einmal unser Gepäck kontrolliert. Wir bekommen einen Stempel in unseren Pass, der uns erlaubt 3 Monate die Türkei zu bereisen.

Bei dem Visum für den Iran wird es das erste Mal auf unserer Reise etwas komplizierter. Um ein Visum für den Iran beantragen zu können, benötigt man eine sogenannte Referenznummer, die von einem iranischen Ministerium ausgestellt werden muss. Mit Hilfe eines iranischen Reisebüros in Deutschland haben wir diese Referenznummer beantragt und sie an die iranische Botschaft in der Türkei, nach Ankara, schicken lassen – denn das iranische Visum gilt bereits ab Ausstellungsdatum.

Das Visum für 30 Tage haben wir dann selbst in der iranischen Botschaft in Ankara beantragt. Im Iran haben wir unser Visum dann nochmal um 30 Tage verlängert und konnten so 2 Monate durch das Land reisen.

Bei den Visaregelungen bezüglich des Irans hat sich seitdem einiges geändert. Reist man über den Flughafen ein, gibt es für Reisende aus der EU ein Visum on Arrival und auch für Überlandreisende ist es einfacher geworden. Das Visum und die Referenznummer können mittlerweile online als e-Visum beantragt werden. Das Formular dafür findet ihr hier. Wir selbst haben keine Erfahrungen damit gemacht.

Visa, Landgrenze, Pakistan
Grenzposten in Pakistan

Für die Einreise nach Pakistan muss man das Visum bereits im Heimatland beantragen. Auf unserer Reise war es das einzige Visum, um das wir uns deshalb vor Reisebeginn kümmern mussten. Wir haben dafür die pakistanische Botschaft in Berlin aufgesucht. Dort, so hatten wir vorab recherchiert, sei es ganz einfach, an ein Pakistanvisum zu kommen. Allerdings ist die Botschaft in Berlin nur für Norddeutschland zuständig. Für Visaangelegenheiten aus Süddeutschland ist das pakistanische Konsulat in Frankfurt verantwortlich. Wie kulant die Beamten dort sind, wissen wir nicht.

Die freundliche Dame in der Botschaft in Berlin fragte uns nach Flug- und Hotelreservierung. Als wir ihr sagten, dass wir per Anhalter reisen und im Zelt schlafen, stutze sie zwar kurz, meinte dann aber, dass wir das einfach auf einem separaten Zettel so aufschreiben sollten. Auch konnten wir ihr kein genaues Datum nennen, wann wir in Pakistan ankommen würden. Wir wussten ja nicht, wie lange wir für die Reise per Anhalter dorthin bräuchten. Also hat sie uns netterweise ein Visum ausgestellt, das ein ganzes Jahr gültig war. Ab dem Datum unserer Einreise konnten wir mit den Visa drei Monate durch Pakistan reisen.

Visa für den indischen Subkontinent

Und obwohl zwischen Pakistan und Indien ja bekanntlich politische Schwierigkeiten herrschen, konnten wir in der indischen Botschaft in Islamabad das Visum für Indien problemlos beantragen. Alle Botschaften in Pakistans Hauptstadt liegen in einem abgeriegelten, von Mauern abgegrenzten Teil der Stadt. Nach der Anmeldung hat uns ein Shuttlebus zur indischen Botschaft gefahren und uns von dort auch wieder abgeholt. Man darf nicht zu Fuß durch die Enklave laufen. Das indische Visum ist mit einigen bürokratischen Hürden verbunden. Das auszufüllende Formular ist sehr lang und verlangt detaillierte Informationen über Familienangehörige, bis hin zu den Großeltern. Das Formular könnt ihr hier einsehen und ausfüllen. Insgesamt mussten wir drei Mal in die indische Botschaft (Formulare abgeben, einige Tage später unsere Pässe einreichen und dann schließlich die Pässe samt Visa abholen) und mussten etwa eine Woche warten, bis wir unser Visum bekommen haben. Mit dem Visum konnten wir 6 Monate durch Indien reisen.

Nachdem wir den Norden Indiens erkundet hatten, zog es uns nach Nepal. Das Visum gab es ohne Schwierigkeiten und nach kurzer Wartezeit on Arrival direkt an der Grenze je nach Wunsch für 15, 30 oder 90 Tage. Wir haben uns für das Visum für 90 Tage entschieden. Die Beamten waren total entspannt und haben sogar unsere Passfotos, die im falschen Format waren, kurzerhand einfach zurechtgeschnitten.

Visa, Landgrenze, Nepal
unterwegs im Himalaja

Nachdem wir wochenlang durch den Himalaja gewandert sind, haben wir uns in der indischen Botschaft in Kathmandu unser zweites Visum für Indien besorgt. Der bürokratische Aufwand war genauso groß, wie in Pakistan. Aber nach einer Woche hatten wir wieder ein Visum für 6 Monate.

Die Zeit haben wir genutzt, um Indiens Westküste bis zum südlichsten Punkt des Festlandes hinunter zu trampen.

Eine Reise nach Sri Lanka ist wegen politischer Schwierigkeiten zwischen Indien und Sri Lanka leider nicht mehr mit der Fähre möglich. Wir mussten also vom indischen Madurai nach Colombo fliegen.

Vorab haben wir ein e-Visum beantragt (das bekommst du hier) und konnten am Flughafen unser Visum für 30 Tage abholen. In Colombo haben wir das Visum dann noch mal um 30 Tage verlängert und sind etwas mehr als sechs Wochen durch Sri Lanka gereist. Insgesamt kann man das Visum für Sri Lanka um weitere 6 Monate verlängern.

In Colombo haben wir dann auch unser drittes Visum für Indien beantragt und haben die sechs Monate genutzt, um den Süden Indiens und die Ostküste zu erkunden.

In Kalkutta haben wir dann in der bengalischen Botschaft unsere Visa für Bangladesch beantragt. Das schien auf den ersten Blick gar nicht so einfach. Ein riesiger, ungeordneter Pulk von Dutzenden Menschen hatte sich schon drängelnd und schubsend vor dem Visaschalter, einem kleinen Fenster an der Außenmauer eines Gebäudes, positioniert. Und uns blieb gar nichts anderes übrig, als uns auch hineinzustürzen. Tatsächlich mussten wir mehrere Stunden ausharren, bis wir an der Reihe waren (obwohl es ja eine wirkliche Reihenfolge in einem schubsenden Pulk gar nicht gibt). Die Dame am Visaschalter war dann ganz überrascht und begrüßte uns mit den Worten: „Ausländer? Warum habt ihr denn in der Schlange gewartet? Ihr hättet direkt nach vorne kommen können.“ Wir haben dann noch schnell die anfallenden Gebühren bezahlt und konnten am nächsten Tag unsere Visa für zwei Monate Bangladesch abholen.

In Dhaka haben wir dann natürlich noch unser viertes Visum für Indien bekommen und hatten wieder 6 Monate Zeit und haben diesmal den unbekannten Nordosten des Landes bereist.

Visa, Landgrenze, Bangladesch
Nussschale auf dem Buriganga in Dhaka

Visa für Südostasien

Unsere nächste Station heißt Myanmar. Die Grenze zwischen Indien und Myanmar ist seit jeher problematisch. Die Regeln ändern sich teilweise wöchentlich und auf keine Angabe kann man sich wirklich verlassen. Die meiste Zeit ist die Grenze tatsächlich für Touristen geschlossen, manchmal ist sie aber auch geöffnet. So richtig voraussagen kann das allerdings niemand.

Das Problem dabei ist nicht das Visum für Myanmar. Das e-Visum kann man online beantragen (du findest den Antrag hier) und bekommt dann an der Grenze einen Stempel in den Pass, mit dem man für 28 Tage durch Myanmar reisen kann. Aber wenn der Grenzübergang Tamu-Moreh von Indien kommend geschlossen ist, benötigt man eine sogenannte MTT Permit, die man am besten über eine Agentur in Myanmar organisiert.

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Wenn ihr unsere Abenteuer und Geschichten gerne auf Papier lesen wollt, dann schaut doch mal hier:

In unserem Buch „Per Anhalter nach Indien“ erzählen wir von unserem packenden Roadtrip durch die Türkei, den Iran und Pakistan. Wir berichten von überwältigender Gastfreundschaft und Herzlichkeit, feiern illegale Partys im Iran, werden von Sandstürmen heimgesucht, treffen die Mafia, Studenten, Soldaten und Prediger. Per Anhalter erkunden wir den Nahen Osten bis zum indischen Subkontinent und lassen dabei keine Mitfahrgelegenheit aus. Unvoreingenommen und wissbegierig lassen wir uns durch teils kaum bereiste Gegenden in Richtung Asien treiben.

2018 Malik
Taschenbuch, 320 Seiten

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Wir waren auch guter Dinge, da uns die Agentur immer wieder versicherte, dass sie die Permits organisiert habe, bis wir an der Grenze zu Myanmar seien. Kurz vor der Grenze kam für uns dann aber die Nachricht, dass momentan keine Permits ausgestellt werden und wir mussten zurück nach Kalkutta und über die Grenze nach Myanmar fliegen. Aktuell ist der Grenzübergang Tamu-Moreh für Touristen wieder geöffnet. Wie lange das so sein wird, ist aber ungewiss. Solange der Grenzübergang zwischen beiden Ländern geöffnet ist, benötigt man keine Permit.

Als unser Visum für Myanmar nach 4 Wochen ausgelaufen ist, haben wir einen klassischen Visarun gemacht. Denn das Visum für Myanmar kann nicht verlängert werden. Wir sind über die Grenze nach Thailand, haben auf der anderen Seite ein neues e-Visum für Myanmar beantragt, haben noch im Wartebereich an der Grenze 4 Stunden gewartet, bis wir per E-Mail die Bestätigung als PDF bekommen haben und sind am gleichen Tag wieder zurück nach Myanmar gereist. Wir hatten natürlich Glück, denn offiziell kann es einige Werktage dauern, bis man die Bestätigung bekommt. Aber bei unserem ersten e-Visum hatten wir die Bestätigung schon nach einer halben Stunde und haben einfach gehofft, dass es wieder relativ schnell klappt.

Bei Myanmar gilt, dass sich die Visabestimmungen oft ändern. Hier muss man also vor der Reise am besten aktuelle und verlässliche Informationen einholen.

Visa, Landgrenze, Myanmar
Tempel von Mrauk U, Myanmar

4 Wochen später standen wir dann wieder an der Grenze zu Thailand. Nach Thailand kann man über Land zwei Mal im Kalenderjahr einreisen und bekommt jeweils ein Visum on Arrival für 30 Tage gratis. Das kann man dann innerhalb des Landes noch einmal kostenpflichtig um 30 Tage verlängern (theoretisch kann man das Visum auch noch ein zweites Mal innerhalb Thailands verlängern, dann aber nur um sieben Tage. Die Kosten sind dabei genauso hoch, wie für eine Verlängerung um 30 Tage. Also ist die zweite Verlängerung wohl eher für den Notfall gedacht).

Wenn man länger in Thailand bleiben möchte, so wie wir, gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Man kann sich in jeder thailändischen Botschaft ein Visum für Thailand ausstellen lassen, das jeweils 60 Tage gültig ist. Auch das konsularisch ausgestellte Visum kann man innerhalb Thailands noch mal um 30 Tage verlängern. Mit einem Visarun kann man also 6 Monate am Stück in Thailand bleiben. Wir haben in der Zeit 2 Monate in Bangkok verbracht und sind einige Monate durch den Norden und Nordwesten Thailands gereist, bevor wir nach Laos weitergereist sind.

Das Visum für Laos gibt es ganz einfach an der Grenze: 30 Tage on Arrival. Wir konnten das Visum in Vientiane nochmal um 30 Tage verlängern und sind so 2 Monate durch Laos gereist. Bevor es für uns weiter nach Vietnam ging, haben wir in der vietnamesischen Botschaft in Luang Prabang unsere 90-Tage-Visa für Vietnam beantragt und konnten sie am Folgetag abholen. Wir waren tatsächlich die einzigen Kunden in der Botschaft, die Mitarbeiter waren extrem freundlich und 5 Minuten später waren wir auch schon wieder draußen.

Visa, Landgrenze, Vietnam
Marktfrauen von Bac Ha, Vietnam

Es gibt für Vietnam auch die Möglichkeit eines Visums on Arrival für 90 Tage. Dafür braucht man aber vorab einen sogenannten Visa Approval Letter, den man sich über Visagenturen besorgen kann. Wir fanden es aber viel einfacher, unser Visum in Laos in der Botschaft zu beantragen.

Das 30-Tage-Visum für Kambodscha gibt es wieder on Arrival an der Grenze. Man kann das Visum theoretisch in Phnom Penh im Immigration Office um 30 Tage verlängern. Da dies aber nur mit Bestechungsgeld oder sehr langen Wartezeiten und einem gewollt zermürbenden Prozess von statten geht, haben wir die Verlängerung über eine Agentur organisiert. Das hat zwar 10 Tage gedauert, aber innerhalb Kambodschas kann man problemlos mit einer Kopie des Reisepasses reisen. 

Mittlerweile sind wir wieder in Thailand angekommen, diesmal um den Süden des Landes zu erkunden. Unsere nächste Station heißt dann Malaysia.

Packliste

Unsere Ausrüstung muss einiges aushalten. Seit über 7,5 Jahren sind wir dauerhaft unterwegs und strapazieren unser Hab und Gut im täglichen Einsatz. Einiges hat bei uns nur kurze Zeit überlebt, doch anderes bewährt sich mittlerweile seit Jahren und wir sind von der Qualität überzeugt. Unsere Empfehlungen könnt ihr hier nachlesen.

Grundsätzlich gilt, besonders in Südostasien, dass sich die Grenzbeamten gerne ein bisschen was dazu verdienen, indem sie von Ausländern willkürliche Gebühren für das Visum on Arrival verlangen, sonstige Extragebühren berechnen, ganz offen Bestechungsgeld fordern und damit drohen, dass man sonst den ganzen Tag an der Grenze warten müsste. Um diesem Gehabe zu entgehen gilt: sich vorab genau über die aktuellen Visagebühren informieren, sich keine Ammenmärchen erzählen lassen (z.B. die Gebühr von der man ausginge, gelte nur am Flughafen, über Land koste das Visum mehr etc.) und Ruhe bewahren.

Der Beamte sagt, dass es nun 3 Stunden dauert, bis man das Visum bekommt (weil man sich zum Beispiel geweigert hat, die doppelte Summe für das Visum zu zahlen)? Keine Panik! Ruhe ausstrahlen, gemütlich Frühstücken, entspannt ein Buch lesen und auf jeden Fall signalisieren, man habe alle Zeit der Welt. Und sehr wahrscheinlich bekommt man nach einer halben Stunde bereits den Reisepass samt Visum zurück.

Die Angaben in diesem Beitrag sind selbstverständlich ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Natürlich kann sich in der Zwischenzeit etwas bei den Visabestimmungen geändert haben und wahrscheinlich gibt es auch andere Möglichkeiten und Wege, als die, die wir eingeschlagen haben.

Visa, Landgrenze, Kambodscha
unterwegs in Kambodscha

Übersicht

Tschechien: EU-Mitglied, keine Kontrolle an der Grenze

Slowakei: EU-Mitglied, keine Kontrolle an der Grenze

Ungarn: EU-Mitglied, keine Kontrolle an der Grenze

Serbien: Stempel an der Grenze, 3 Monate Aufenthalt

Bulgarien: EU-Mitglied, keine Kontrolle an der Grenze

Türkei: Stempel an der Grenze, 3 Monate Aufenthalt

Iran: mittlerweile e-Visum, 30 Tage Aufenthalt, Verlängerung um 30 Tage innerhalb des Landes möglich

Pakistan: Visa müssen in der Botschaft des Heimatlandes beantragt werden, 3 Monate Aufenthalt

Indien: Visa mit bis zu 6 Monate Aufenthalt gibt es in indischen Botschaften bzw. Indian Visa Application Centres

Nepal: Visum on Arrival, 15, 30 oder 90 Tage

Sri Lanka: e-Visum, 30 Tage Aufenthalt, Verlängerung um bis zu 6 Monate innerhalb des Landes möglich

Bangladesch: Visum für 60 Tage Aufenthalt gibt es in bengalischen Botschaften

Myanmar: e-Visum für 28 Tage Aufenthalt, Verlängerung nicht möglich, Grenze Indien-Myanmar problematisch

Thailand: bei Einreise über Land gibt es pro Kalenderjahr 2 kostenlose Visa für je 30 Tage, können innerhalb des Landes um 30 Tage verlängert werden. Visa, die in thailändischen Botschaften beantragt wurden, sind 60 Tage gültig und können auch innerhalb des Landes um 30 Tage verlängert werden

Laos: Visum on Arrival, 30 Tage Aufenthalt, kann innerhalb des Landes um bis zu 30 Tagen verlängert werden

Vietnam: Visa für 90 Tage Aufenthalt gibt es in vietnamesischen Botschaften, Visum on Arrival mit 90 Tagen Aufenthalt möglich, jedoch vorab Visa Approval Letter nötig (Agentur)

Kambodscha: Visum on Arrival, 30 Tage Aufenthalt, Verlängerung um 30 Tage innerhalb des Landes möglich



Dieser Beitrag wurde unterstützt von visaantrag.de. Du kannst hier zum Beispiel dein Visum für Indien beantragen. Unsere Meinung bleibt davon unbeeinflusst.


Und jetzt du!

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  • Silvio
    13. Mai 2019

    Die Angaben zu Thailand stimmen so nicht ganz. Deutsche Staatsbürger wie Bürger von 50 weiteren Ländern erhalten bei Einreise ohne Visum einen „Visa Exemption“-Stempel, also eine (verlängerbare) Genehmigung für den Aufenthalt von 30 Tagen ohne Visum. Es handelt sich um eine Visabefreiung, nicht um ein Visa-on-arrival. Dieses gibt es auch für 18 Länder wie insbesondere China und ist derzeit auf 60 Tage ausgedehnt.


    • Morten & Rochssare
      13. Mai 2019

      Vielen Dank für den Hinweis. Da hast du natürlich Recht. Die richtige Bezeichnung wäre Visa Exemption anstatt Visa-on-arrival, aber in der Praxis macht das ja zum Glück keinen Unterschied.


  • Mat
    14. Mai 2019

    @Silvio, wie sind da die Kosten ?