Moin Moin.


Hallo und herzlich Willkommen!

Wir sind Morten und Rochssare, zwei Nordlichter, die nicht mehr anders können. Wir wollen reisen und unterwegs sein. Und das dauerhaft. Das Wichtigste dabei ist für uns die Entschleunigung des Reisens. Langsam soll es sein. Wir wollen tief einsinken in die Kultur eines Reiselandes. Unser letzter Trip durch Südamerika hat zum Beispiel über zwei Jahre gedauert. Und wir sind immer noch nicht reisesatt. Seit September 2014 sind wir per Anhalter von Deutschland nach Asien unterwegs. Momentan befinden wir uns in Südostasien.

Damit wir so lange reisen können, beschränken wir uns dabei auf das Nötigste. So reisen wir am liebsten. Einfach und authentisch und nah an den Menschen. Darum reisen wir mit Zelt und Autostopp und nutzen Couchsurfing. Welche Erfahrungen wir dabei machen, wollen wir euch hier erzählen. In einzelnen Reiseepisoden, Anekdoten, Ausschweifungen, Videobeiträgen und Fotos. Abenteuerlich, unterhaltsam, weitwinklig und unvoreingenommen neugierig.

Die Geschichten auf Morten & Rochssare würzen wir außerdem mit politischen Hintergründen, historischen Ereignissen und gesellschaftlichen Besonderheiten.


Das Autoren-Duo.

Seit 2011 haben wir uns ganz den Freuden des Reisens verschrieben. Vorher waren wir vernünftig genug etwas Handfestes zu lernen und haben im Ruhrgebiet unseren Master in Journalismus gemacht. Doch noch bevor wir unser Zeugnis in den Händen hielten, befanden wir uns am anderen Ende der Welt. Die Wohnungen aufgelöst, die Billy-Regale entsorgt und das sonstige studentische Hab und Gut unter dem gemeinen Volk verteilt. 13.000 km fern der Heimat. Mit nichts anderem als unseren Rucksäcken – und einer Menge Abenteuerlust.


Morten.

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Bärtig, sympathisch-hanseatisch, fahrlässig unerschrocken, der Abenteuerlustige von uns beiden, Fußballenthusiast, tauchbegeistert, schätzt die Vorzüge von Jahreszeiten, Menschenfreund, Naturliebhaber.

Spezialfähigkeit: Orientierungssinn einer Fledermaus.

Mortens Lieblingsartikel im Blog sind Kars und die verlorene Metropole Ani, Die Freak Street in Kathmandu, Phool Patti und die fliegenden Teppiche auf Rädern und Mrauk U, die alte Königsstadt in Myanmar.


Rochssare.

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Lebensfrohe Reiseenthusiastin, fühlt sich auf den Basaren dieser Welt zuhause, Hundestreichlerin, Boheme, Lagerfeuerromantikerin, kreative Problemlöserin, friert bei unter 28 Grad, Käse- und Weinliebhaberin.

Spezialfähigkeit: erkennt Scharlatane bereits aus großer Entfernung. Auch von hinten. Auch gegen den Wind.

Rochssares Lieblingsartikel im Blog sind 17 Kuriositäten über den Iran, Der Everest Base Camp Trek, Heimaturlaub in Deutschland und Abstecher nach Kollywood.


Der Plan.

Unsere aktuelle Reise soll uns dem asiatischen Kontinent näher bringen. Auf der ersten Etappe ging es über Land nach Indien. Im April 2015, knapp acht Monate nach unserem Aufbruch, haben wir die Grenze zwischen Pakistan und Indien erreicht. Die folgenden zwei Jahre war Indien unser Zuhause. Von Kaschmir bis Tamil Nadu, von Goa bis Nagaland durchstreiften wir dieses gewaltige Land, unterbrochen von Reisen in die Nachbarländer Nepal, Sri Lanka und Bangladesch. Im November 2017 haben wir die Grenze nach Südostasien überschritten. Mit ausgestrecktem Daumen stehen wir noch immer am Straßenrand. Wir wollen uns berauschen lassen von der Reise, den Erlebnissen, den Menschen.

Packliste

Packliste

Unsere Ausrüstung muss einiges aushalten. Seit über 7,5 Jahren sind wir dauerhaft unterwegs und strapazieren unser Hab und Gut im täglichen Einsatz. Einiges hat bei uns nur kurze Zeit überlebt, doch anderes bewährt sich mittlerweile seit Jahren und wir sind von der Qualität überzeugt. Unsere Empfehlungen könnt ihr hier nachlesen.

Das Ziel.

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum Menschen zu Reisenden werden, warum sie ihr sicheres Heim verlassen und in die weite Welt hinausgehen. Warum sie ihre Komfortzone und ihren geregelten Alltag hinter sich lassen und ins Unbekannte aufbrechen. Wagemut spielt häufig eine Rolle, Sehnsucht, Fernweh oder gar die Suche nach dem eigenen Selbst und spiritueller Erweiterung. Manchmal ist Reisen auch einfach nur eine Flucht.

Für uns ist es nichts von alledem. Als wir unsere Reise planen, fühlen wir uns weder besonders mutig, noch suchen wir eine selbstreinigende Erfahrung. Was uns antreibt ist eine Neugier, ein Interesse an der Welt, das uns schon seit geraumer Zeit nicht mehr ruhig sitzen lässt. Wir wollen wissen, lernen und erfahren, sehen und spüren, wie das Leben am anderen Ende der Welt ist. Wir wollen Kulturen, Bräuchen, Menschen und Regionen begegnen. Wir wollen die Luft dort drüben riechen, Unbekanntem lauschen und den Geschmack der Fremde auf unserer Zunge schmecken. Wir wollen durch die Augen der anderen sehen. Auf ihr Leben und vielleicht auch auf unser eigenes.

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Solange es Land und Straßen gibt, so beschließen wir es vorab, wollen wir in kein Flugzeug steigen. Die Reise soll als solche erlebbar bleiben. Wir wollen die kleinen Veränderungen zwischen zwei Orten spüren, genauso wie die großen Veränderungen zwischen zwei Kulturen. Wir wollen die Distanzen spüren und die Weite der Welt sehen, in der wir leben. Wir haben uns für die Reiseform des Trampens entschieden, weil sie die nachhaltigste und umweltschonendste Art des Reisens ist. Wir greifen nur auf den Verkehr zurück, der bereits unterwegs ist. Damit ist unser ökologischer Fußabdruck während des Reisens kaum vorhanden. Nachhaltigkeit liegt uns am Herzen.

Wir verzichten beim Reisen bewusst auf Komfort und Überfluss. Wir haben keinen unnötigen  Besitz, der uns belastet. Ursprünglich und minimalistisch wollen wir uns selbst ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wenig wir wirklich zum Leben brauchen. Dafür rücken wir die Begegnungen während der Reise in den Mittelpunkt. Und lassen uns die Zeit zum Zuhören und Mitreden, zum Staunen und Lernen, für die stillen Momente und das ganz große Erlebnis. Dabei reisen wir ohne jegliche Erwartungshaltung. Wir sind unvoreingenommen und wissbegierig; lassen uns keine Schauergeschichten erzählen und erst recht keinen Bären aufbinden. Wir lassen uns Zeit und genießen den Augenblick. Wir haben keinen Zeitplan, keine Termine. Allein die Neugier treibt uns vorwärts. Sie lässt uns aber auch inne halten und genauer hinsehen. Der Wert einer Reise, so ist uns schnell bewusst geworden, wird an denjenigen gemessen, denen man begegnet.


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