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Iran

Illegale Privatpartys und ein Tal im schönsten Winterschlaf

13. März 2017
Iran
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Wer den Iran besucht, macht um Qazvin meist einen großen Bogen. Doch hier, ganz im Abseits, feiern wir eine wahrhaft erinnerungswürdige Party mit jeder Menge Cousins und Cousinen. Auch das Alamut Tal mit den Festungen der Assassinen ist nur einen Katzensprung von Qazvin entfernt.

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Wie man sich glaubhaft selbst glorifiziert

26. Februar 2017
Iran
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Persepolis ist die religiöse Hauptstadt des ersten Persischen Reiches, ein Meisterwerk der altpersischen Kultur und ein leuchtendes Beispiel humanitärer Staatsführung. Zwar wird hier niemals regiert, dafür umso häufiger in prächtigem Ambiente gefeiert. Regelmäßig empfängt der König der Könige in der berauschenden Stadt seine adeligen Gäste. Heute ist die Anlage im Süden des Iran noch immer identifikationsstiftend für viele Iraner.

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Ein Porträt in drei Teilen 3/3

19. Februar 2017
Iran
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Schiras ist die Wiege des Weines. Damals, noch bevor der Islam in den Nahen Osten einzieht, beginnt die glorreiche Geschichte des Rebensaftes hier in der Region und auch der berühmte persische Dichter Hafez spricht noch im 14. Jahrhundert überschwänglich vom Weingenuss. Der Wein spielt heute keine Rolle mehr, aber Hafez berührt noch immer die Herzen. Selbst Goethe war ihm einst verfallen und wir erleben Schiras als poetische Stadt, als die Stadt der schönen Künste, die sie bereits seit Jahrhunderten ist.

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Ein Porträt in drei Teilen 2/3

12. Februar 2017
Iran
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Schiras ist das kulturelle und intellektuelle Zentrum des Iran. Die Stadt ist ein Schmelztiegel für die verschiedenen Ethnien im Vielvölkerstaat. Zwischen den Gebirgszügen des südlichen Zagrosgebirges gelegen, gilt Schiras seit Jahrhunderten als Stadt der feinen Künste und der Schönheit. Hier schlendern wir über den historischen Vakil Basar und bestaunen die pinke Nasir-al-Molk Moschee.

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Ein Porträt in drei Teilen 1/3

5. Februar 2017
Iran
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In einer Opiumwolke erreichen wir Schiras, die Stadt der schönen Künste. Hier sind Ashkan und seine Freunde zuhause. In ihrer WG leisten die jungen Männer auf knapp 40m² den Repressionen der Außenwelt Widerstand. Hier wird gekifft und Hochprozentiges die Kehle hinuntergekippt. Hier sind die Gedanken frei! – Ganz ungeachtet dem Willen der Mächtigen.

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Gestrandet in stiller Abgeschiedenheit

29. Januar 2017
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In der verkrusteten Salzwüste Dasht-e Kavir befindet sich die Oase Garmeh. Seit Jahrhunderten eignet sie sich bereits perfekt zum stoischen Nichtstun. Garmeh ist ein entspanntes Dorf mit Aussicht auf die Wüste. Unterhaltungsmöglichkeiten sucht man hier vergebens. Nicht einmal 300 Menschen leben hier in der Oase und sie teilen den Komfort von Dattelpalmen und Quellwasser mit 20 Ziegen, zwei Dromedaren und uns.

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Eine Wüstenstadt der alten Schule: unterwegs in der Dasht-e Kavir 2/2

8. Januar 2017
Iran
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Zwischen der Dasht-e Kavir und der Dasht-e Lut, den beiden großen Wüsten des Iran, liegt Yazd. Umringt von unendlicher Ödnis, wächst die Stadt aus dem staubigen Boden. Unwirklich wie eine Fata Morgana trotzt sie der unwirtlichen Natur und präsentiert sich zugleich in einem Gewand aus 1001 Nacht.

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Unfreiwillig in der persischen Provinz: unterwegs in der Dasht-e Kavir 1/2

26. Dezember 2016
Iran
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Unendliche Weite breitet sich um uns aus. Die Dasht-e Kavir verschlingt uns. Obwohl wir mit Absicht in die Wüste fahren, landen wir doch ohne eigenes Dazutun in der Kleinstadt Mehriz und entdecken so eher unfreiwillig die iranische Provinz. Konservativ und engstirnig ist sie, so wie überall auf der Welt. Zu bereuen haben wir dennoch nichts, denn hier wachsen Schätze aus der Wüste, von denen wir nicht zu träumen wagten.

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Geschichten aus Teheran 2/2

17. Juni 2016
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Teheran ist ein Moloch und uns wurde schon lange vor unserer Ankunft abgeraten, überhaupt in die Hauptstadt des Irans zu reisen. Zu giftig sei die Luft, zu hässlich und uninspirierend die Stadt. Tatsächlich haben all die Kritiker recht und irren doch. Teheran mag nicht hübsch sein, aber die Stadt erzählt Geschichten. Sie berichtet von prunkvollem Glanz früherer Herrscher und Machtkämpfen unter der Gürtellinie, aber auch von Zuversicht und hoffnungsvollen Menschen in ihrem Streben nach Glück. Happy End ungewiss.

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Geschichten aus Teheran 1/2

12. Juni 2016
Iran
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Teheran ist ein Moloch mit besorgniserregender Luftverschmutzung. Pausenlos husten Autos rußige Abgaswolken in die Straßen. Wer hier überleben will, so heißt es, benötige einen Mundschutz – immer. Wir begegnen Irans Hauptstadt mit Wagemut, atmen den Dreck der Stadt, schlendern durch graue Gassen und lauschen faszinierenden Geschichten, die sich in den Gesichtern der Stadt widerspiegeln.

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