Bandar-e-Anzali, Iran
Die Provinz Gilan am Kaspischen Meer 1/2

Rasht: Irans liberale Blase


26. August 2018
Iran
Schreibe etwas

Die Sonne hat bereits ihren höchsten Stand an diesem kalten Wintertag erreicht, die Fahrbahn ist breit, der Asphalt lückenlos – beste Voraussetzungen für eine geschmeidige Fahrt durch das nahe Elbursgebirge bis in die rund 170 Kilometer entfernte Provinz Gilan. Erneut halten wir unseren Schreibblock am Straßenrand in die Höhe. Diesmal haben wir in dicken persischen Lettern den Namen Rasht, Gilans Hauptstadt, aufs Papier geschrieben. Doch kaum jemand ist unterwegs.

Lediglich ein paar Schwertransporter parken neben der Straße, doch von ihren Fahrern ist nichts zu sehen. Ab und an braust ein Pkw an uns vorbei, dann ist es wieder still. So warten wir etwa eine Stunde, bis Mehran neben uns hält. Baumwoll-Polohemd, schütteres Haar, das eine Halbglatze umspielt und eine Sonnenbrille, die er nicht ein einziges Mal absetzen wird, geben ihm das Aussehen eines alt gewordenen Ibizatouristen.

Per Anhalter, Iran

Per Anhalter durch den Iran

Mehran fährt nach Rasht, wir steigen ein, und zusammen geht es ins Gebirge. Immer höher ragen die Berge um uns in den Himmel. Mehran, so erfahren wir, arbeitet als Friseur in Rasht und hat ein merkwürdig intensives Verhältnis zu weiblichen Haaren. Mehrfach bittet er mich vergeblich, mein Kopftuch abzulegen, weil er lange Haare sehen und auch anfassen möchte. Mehran stellt detaillierte Fragen über Länge, Farbe und Struktur der Haare und bietet sogar einen kostenfreien Haarschnitt für den nächsten Tag an. Seine Obsession ist irritierend, aber noch liegen mehr als 100 Kilometer bis nach Rasht vor uns.

Unser Blick schweift über die kargen Hänge des südlichen Elbursgebirges. Doch bald schon ändert sich die Landschaft dramatisch. Die Nordhänge des Gebirges bedeckt ein feuchter Laubwald. Hier, nahe dem Kaspischen Meer, herrscht angeblich das beste Klima des Landes. Die kühle Bergluft und die häufigen Regenschauer, die zwischen dem Gebirge und der See niedergehen, ziehen die hitzegeplagten Iraner aus der Wüste und vor allem aus der diesigen, von Abgasen und Feinstaub durchzogenen Hauptstadt Teheran in Scharen an. Die Provinz Gilan gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen der einheimischen Bevölkerung.

Dunkelgrüne Teeplantagen zieren die Hänge. Aber auch Reis wird Dank des vielen Niederschlags erfolgreich in Terrassen angebaut. Nach einer dreistündigen Fahrt, die uns wieder aus den Bergen herausführt, erreichen wir Rasht. Gilans Hauptstadt ist mit etwa 700.000 Einwohnern die größte iranische Stadt am rund 30 Kilometer entfernten Kaspischen Meer. Zugleich ist sie das wichtigste Handelszentrum des Landes mit den Überseepartnern im Norden, den kaukasischen Staaten und Russland.

Trampen im Iran

Mehran, unsere Mitfahrgelegenheit nach Rasht

Natürlich muss man auch in Rasht über das Wetter sprechen, das verlässlich instabil ist. Die Sommer sind heiß und schwül, die Winter mit etwa zehn Grad angenehm mild. Oberhalb der Stadt sammeln sich ganzjährig niederschlagsreiche Wolken an den Gebirgshängen. Jetzt im Januar regnet es durchschnittlich jeden zweiten Tag und damit häufiger als in Hamburg zur gleichen Zeit. Was norddeutsche Seebären ausdruckslos als Schietwetter bezeichnen, ruft im Iran Begeisterung hervor. In einem Land, das zur Hälfte aus Wüsten besteht, ist derart viel Niederschlag beinahe paradiesisch.

In einem Taxi lassen wir uns zu einer Adresse im Stadtzentrum fahren. Hier erwartet uns bereits unser Gastgeber. Der junge Mann, er nennt sich Sé, ist 26 Jahre alt und für einen Iraner erstaunlich groß. Er begrüßt uns mit einer unerwartet piepsigen Stimme. Sein Händedruck ist weich, wie Watte. Seine Bewegungen, seine Ausstrahlung, sein Verhalten stehen dem in nichts nach. Sé macht auf uns einen ziemlich femininen Eindruck.

Er lebt allein in einer Einzimmerwohnung im ersten Stock über einer Seitenstraße. Auf dem bunten, mit Ranken und Pflanzenmustern verzierten Perserteppich herrscht ein wildes Chaos aus beschriebenen Zetteln, Notizblöcken, Büchern und Folien – Unterrichtsvorbereitung der iranischen Art.

Verbotener Rosinenschnaps und Kuchuk Khan

Wie Iraj in Qazvin arbeitet auch Sé als Englischlehrer an einem Sprachinstitut. Doch anders als der wache Iraj, wirkt Sé wie ein zerstreuter Professor. Um uns Platz zu schaffen, schiebt er seine Materialien mit einer Armbewegung zusammen, sodass das Chaos garantiert erhalten bleibt. In einem Gasofen am hinteren Ende des Raumes züngeln Flammen und beheizen so die kleine Wohnung mit beinahe sommerlichen Temperaturen.

Daneben stehen zwei weiße 15-Liter-Kanister, in denen Hunderte Rosinen in einer Flüssigkeit schwimmen. Wir bestaunen Sés heimische Spirituosenproduktion. Obwohl verboten, ist der Alkoholkonsum im Land dennoch hoch. Sé erklärt uns stolz, wie er mit einem Freund über den Markt von Rasht schlendert, mal hier eine Rosine probiert, mal dort, bis er die schmackhaftesten Früchte gefunden hat und sie dann kiloweise nach Hause schleppt.

Couchsurfing in Rasht, Iran

unsere Couch in Rasht

Couchsurfing, Rasht, Iran

gemeinsames Abendessen mit unserem Gastgeber Sé

Zusammen mit Hefekulturen und jeder Menge Zucker lagern die Rosinen mit Wasser überschüttet für zwei Wochen in den weißen Kanistern. Um den Gärprozess zu verbessern, positioniert Sé seine Produktionsstätte direkt vor der auf Hochtouren laufenden Heizung. Morgen, so berichtet unser Gastgeber, beginnt die zweite Herstellungsphase. Dann püriert er die Früchte in einem Mixer und lässt sie einen weiteren Monat in den Kanistern gären, bevor der nun alkoholische Brei durch ein Stück Stoff gekeltert wird.

Ein paar Stunden später führt uns Sé durch seine Heimatstadt Rasht. Die Provinzstadt hat wenig Attraktives zu bieten. Lediglich der ovale, palmenumstandene Shardari-Platz lässt sich im weitesten Sinn als sehenswert bezeichnen. Fontänen schießen aus dem Wasserbecken in seiner Mitte. Weiß getünchte, in gelbes Licht getauchte Gebäude im kolonialen Stil rahmen den Platz.

Die Reiterstatue des Kuchuk Khans befindet sich ebenfalls hier. Der Revolutionär aus dem frühen 20. Jahrhundert genießt in der Region bis heute den Heldenstatus eines iranischen Robin Hoods. Er war Begründer und Präsident der kurzlebigen Sozialistischen Sowjetrepublik Iran, die 1920 in der Provinz Gilan ausgerufen wurde. Doch bereits im darauffolgenden Jahr sahen sich Kuchuk Khan und seine Genossen blutigen Machtkämpfen ausgesetzt, die mit dem Einmarsch iranischer Truppen unter dem Oberbefehl Reza Khans, dem späteren König Reza Pahlavi, endeten.

Nur 15 Monate nach dem Amtsantritt Kuchuk Khans ist die Sozialistische Sowjetrepublik Iran schon wieder Geschichte. Über den anschließenden Verbleib des Revolutionärs gibt es verschiedene Legenden. Sie alle enden jedoch damit, dass sein Kopf im Dezember 1921 nicht mehr auf seinen Schultern sitzt.

Wasserpfeifen und Fluchtgedanken

Über unseren Köpfen sind die Wolken seit dem Nachmittag immer schwerer geworden und entledigen sich nun ihrer wässrigen Last. Die Regentropfen prasseln auf uns herab und sie prasseln gegen die Fensterscheiben, als wir schon lange wieder in Sés Wohnung sind.

Am Abend machen wir es uns mit einer Wasserpfeife auf dem weichen Perserteppich bequem. Über den Laptopbildschirm flimmert irgendeine Castingshow. Sé fiebert besonders mit einem männlichen Kandidaten mit, den er als ein kleines bisschen feminin beschreibt. Dieser Kandidat ist ganz offensichtlich schwul, was Sé jedoch vehement bestreitet. Der junge Mann auf dem Bildschirm ist für ihn eindeutig heterosexuell, nur eben mit weiblichen Gesten. Dabei sind die Ähnlichkeiten zwischen dem Kandidaten und Sé frappierend.

Couchsurfing, Rasht, Iran

unser Gastgeber Sé und die berühmten Koluche-Kekse aus Gilan

Doch hier im Iran, in dem gleichgeschlechtliche Liebe verboten ist und ihre Ausübung mit dem Tod bestraft werden kann, fällt derlei Wahrnehmung vermutlich besonders schwer. In der Gesellschaft ist das Thema tabu und Sé so sehr damit beschäftigt, sich selbst die eigene Heterosexualität zu vergewissern, dass er auch offensichtlich Schwule nicht als solche erkennt. Obwohl oder gerade weil sie so sind wie er selbst.

Dennoch spürt Sé, dass er anders ist, dass er nicht in ein Land wie den Iran passt. Während wir dichte Rauchwolken ins Zimmer blasen, berichtet er von seinen Fluchtgedanken aus dem Iran. Aber jede Flucht benötigt Geld und das fehlt Sé an allen Ecken. Sés gesamte Ersparnisse würden gerade einmal für ein Flugticket nach Europa reichen. Doch dafür bräuchte er einen iranischen Reisepass – ein weiteres Hindernis.

Dennoch sprechen wir über deutsches Asylrecht und die Möglichkeiten eines Aufenthaltes. Sés Perspektive ist nicht sonderlich erfolgversprechend. Für ein Asylgesuch benötigt er einen anerkannten Flüchtlingsstatus. Doch niemand verfolgt Sé. Sé hat keine politische Überzeugung, wird von niemandem diskriminiert.

Die liberale Enklave Rasht

An einem anderen Abend sind wir mit Sé und einem Freund in einer Wasserpfeifenbar verabredet. In Rasht erfreuen sich die Bewohner der Stadt an einem intakten säkularen Kulturprogramm. Hier gibt es Kinos, Kunstausstellungen, Konzerte, eine internationale Buchmesse und eben Bars, in denen Qelyans, so die persische Bezeichnung für Wasserpfeifen, geraucht werden. Damit steht Rasht selbst dem großen Teheran in nichts nach.

Überhaupt genießt Rasht einen liberalen Ruf. Es ist die Nähe zum Kaspischen Meer, die Rasht auszeichnet. Mit dem Handelshafen Anzali gilt die Stadt als Tor nach Europa. In der Vergangenheit schwappen immer wieder tolerante, weltoffene Ideen aus dem alten Kontinent, dem russischen Zarenreich oder der frühen Sowjetunion hierher und prägen die Bevölkerung.

Couchsurfing, Rasht, Iran

in der Wasserpfeifen-Bar in Rasht

Im frühen 20. Jahrhundert entwickelt sich Rasht zu einer modernen Stadt, die durch westlichen Liberalismus und sozialen Fortschritt gekennzeichnet ist. In dieser Atmosphäre entsteht eine Begeisterung für die Revolution, die in der kurzlebigen Sozialistischen Sowjetrepublik Iran Ausdruck findet. Rasht ist seit jeher etwas anders als der Rest des Landes. Die Obrigkeit agiert hier mit einer langen Leine. Der politische und religiöse Druck auf die Bevölkerung scheint in Rasht geringer als in anderen Teilen des Landes.

Nichtsdestotrotz kommt es auch hier immer wieder zu staatlichen Repressalien. Die Wasserpfeifenbars etwa, so erklärt uns Sé, haben nur eine geringe Halbwertzeit. Zwar seien sie legal, werden aber alle paar Monate von der Polizei auf unbestimmte Zeit geschlossen. Es ist ein Spiel, niemand soll sich sicher fühlen. Doch in Rasht nimmt man die Herausforderung an. Nach einer Schließung dauert es nie lange, bis in einer anderen Ecke der Stadt, in einer Garage oder einem Lager, eine neue Wasserpfeifenbar eröffnet.

Das alles klingt nun nicht besonders liberal und auch Sé hat eine ganz eigene Meinung zur Politik in Rasht. Für ihn folgt alles einem Kalkül: die Bars und Kulturprogramme, die Ausgehmöglichkeiten. Sie suggerieren einen minimalen Grad an Freiheit, der ausreicht, um die Menschen einzulullen.

Sés Rechnung ist einfach. „Es ist wie im Schnellkochtopf“, sagt er, „Wenn der Druck zu groß ist, muss er entweichen, sonst fliegt dir alles um die Ohren.“ Das Ventil für die iranische Bevölkerung ist Rasht, die Idee, dass es irgendwo im Land ein kleines Stück Freiheit gibt. Der Druck auf das iranische Volk ist groß, aber hier in den Cafés und Ausstellungen löst er sich offenbar für einen kurzen Augenblick. Doch wie lange mag das genügen, um die Mächtigen im Land vor der Explosion einer unterdrückten Masse, vor Aufstand und Revolution zu bewahren?

Buch Per Anhalter nach Indien

Zum Buch

Wenn ihr unsere Abenteuer und Geschichten gerne auf Papier lesen wollt, dann schaut doch mal hier:

In unserem Buch „Per Anhalter nach Indien“ erzählen wir von unserem packenden Roadtrip durch die Türkei, den Iran und Pakistan. Wir berichten von überwältigender Gastfreundschaft und Herzlichkeit, feiern illegale Partys im Iran, werden von Sandstürmen heimgesucht, treffen die Mafia, Studenten, Soldaten und Prediger. Per Anhalter erkunden wir den Nahen Osten bis zum indischen Subkontinent und lassen dabei keine Mitfahrgelegenheit aus. Unvoreingenommen und wissbegierig lassen wir uns durch teils kaum bereiste Gegenden in Richtung Asien treiben.

2018 Malik
Taschenbuch, 320 Seiten

Sauer, salzig, Nasenpflaster

In der Wasserpfeifenbar bestellen wir Chai und eine Obstschale. Iraner lieben Obst. Vor allem sauer muss es sein und wenn möglich salzig. Am liebsten streuen Iraner deshalb Salz auf saure Früchte wie Äpfel, Orangen, Zitronen oder unreife Früchte aller Art. Wenn sich die Mundwinkel vor Säure und Salz nach innen ziehen, ist es gerade richtig.

Iranischer Pop schallt durch den großen, von leichten, offenen Trennwänden durchzogenen Raum. Ein Stimmengewirr aus Dutzenden Kehlen mischt sich darunter. Auf der Empore nebenan sitzen fünf junge Frauen, die alle die gleiche Nase zur Schau tragen. Seit Jahren gilt es im Iran als besonders schick, sich die Nase verschönern zu lassen.

Es gibt Studien, die von etwa 80.000 Nasen-OPs jährlich im Iran ausgehen. Selbst das postoperative Nasenpflaster wird wie eine Trophäe präsentiert. Manchmal schmücken sogar dann Operationspflaster die Nasen, wenn gar keine Operation vorgenommen wurde. Die weißen Pflaster sind Accessoires, sollen im wirtschaftlich gebeutelten Land zeigen, dass man sich eine vergleichsweise teure Nasenkorrektur leisten kann. Frauen und Männer tragen die prestigeträchtigen Pflaster gleichermaßen gerne zur Schau.

Anzali, das Tor nach Europa am Kaspischen Meer

Am nächsten Morgen schaukeln wir in einem klapprigen Minibus nach Bandar-e-Anzali. Der Handelshafen von Rasht ist der wichtigste Hafen des Landes am Kaspischen Meer und Tor nach Europa. Stählerne Kräne löschen die Fracht ankommender Transportschiffe. Dutzende Möwen kreischen im Wind, der in stürmischen Böen über das Wasser fegt.

Fangschiffe bringen tonnenweise Fisch in den Hafen. Das Kaspische Meer liefert etwa 95 Prozent des weltweiten Kaviars. Doch im Iran ist davon nichts zu spüren. Der heimische Kaviar geht vollständig in den Export. Über die gepflegte Promenade schlendern Familien mit Picknickkörben, Gruppen junger Männer, Paare. Es ist die Flaniermeile der Stadt.

Abgeschirmt durch das Elbursgebirge hat man sich hier nicht nur eine eigenständige Kultur bewahrt, sondern auch das Aussehen unterscheidet sich von dem der Wüstenbewohner in weiten Teilen des Landes. Hier sind die Menschen hellhäutiger, haben hellere Augen und ebenmäßigere Züge. Frauen vom Kaspischen Meer haben überall im Iran den Ruf, ausgesprochen hübsch zu sein.

Bandar-e-Anzali, Überseehafen, Rasht, Iran

Das Tor nach Europa, der Hafen von Anzali

Bandar-e-Anzali, Überseehafen, Rasht, Iran

Frachtkräne im Hafen von Anzali

Von der Promenade spazieren wir weiter am Strand entlang, bis die ersten eiskalten Regentropfen aus den zunehmenden Wolken fallen. Wir flüchten zurück nach Rasht in Sés warme Wohnung. Als wir eintreten, füllt unser Gastgeber gerade einen Mixer mit den bereits fermentierten Rosinen und zerhackt sie in winzige Stücke, bevor er sie zurück in den Kanister schüttet. Ab jetzt braucht es nur noch Zeit. In etwa einem Monat ist Sés Rosinenansatz fertig.

In Anzali habe ich nachgedacht, über Sé und all die anderen Iraner, die raus wollen, weg, weit weg. Aus welchem Holz muss man geschnitzt sein, um die Heimat für immer zu verlassen? Mit welchen Vorstellungen wagt man diesen Schritt, und wie wird die Wirklichkeit aussehen? Was macht Sé, sollte er sich plötzlich in einer Flüchtlingsunterkunft in der ostdeutschen Provinz wiederfinden? Wenn das Beste an seiner Lage das verregnete Wetter sein wird, weil es ihn an Rasht und Gilan erinnerte? Wann entscheidet man sich zu gehen und nicht nur am Kai zu stehen und die Fantasie hinaus aufs Meer zu schicken? Selten zuvor war ich so dankbar über das Privileg, in einer offenen Gesellschaft herangewachsen zu sein. In einer Gesellschaft, die mich gehen lässt, aber mich auch immer wieder aufnimmt, wie ein Heimathafen.

Kaspisches Meer, Anzali, Iran

der Strand von Anzali am Kaspischen Meer

Kaspisches Meer, Anzali, Iran Kaspisches Meer, Anzali, Iran

Die Provinz Gilan am Kaspischen Meer in zwei Teilen

Teil 1: Rasht, die liberale Blase am Kaspischen Meer

Teil 2: Masulehs Dächer und die Festung Rudkhan

Aus dem hohen Norden Deutschlands hinaus in die Welt: 2011 zieht es Morten und Rochssare für zwei Jahre per Anhalter und mit Couchsurfing auf den südamerikanischen Kontinent. Genauso geht es nun weiter. Jetzt jedoch in die andere Richtung. Seit 2014 trampen die beiden auf dem Landweg von Deutschland nach Indien und weiter nach Südostasien. Es gibt noch viel zu entdecken.

Von ihren Abenteuern und Begegnungen erzählen sie in ihren Büchern „Per Anhalter durch Südamerika“ und „Per Anhalter nach Indien“, jeweils erschienen in der National Geographic Reihe bei Malik.

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