Dienstagmorgen am Ende des Hippie Trails. Eine verrauchte Kaschemme in eisiger Kälte. Hippieeske Wanddekorationen. Fliegende Affen. Weisheiten aus Kinderhänden. Schokoladenkuchen und Schwarztee. Eigentlich ist es viel zu früh. Eigentlich sind die Hippiezeiten lange vorbei. Doch wen interessiert eigentlich das Wörtchen „eigentlich“? Willkommen in der Freak Street!
weiterlesenStadt
Teheran ist ein Moloch und uns wurde schon lange vor unserer Ankunft abgeraten, überhaupt in die Hauptstadt des Irans zu reisen. Zu giftig sei die Luft, zu hässlich und uninspirierend die Stadt. Tatsächlich haben all die Kritiker recht und irren doch. Teheran mag nicht hübsch sein, aber die Stadt erzählt Geschichten. Sie berichtet von prunkvollem Glanz früherer Herrscher und Machtkämpfen unter der Gürtellinie, aber auch von Zuversicht und hoffnungsvollen Menschen in ihrem Streben nach Glück. Happy End ungewiss.
weiterlesenTeheran ist ein Moloch mit besorgniserregender Luftverschmutzung. Pausenlos husten Autos rußige Abgaswolken in die Straßen. Wer hier überleben will, so heißt es, benötige einen Mundschutz – immer. Wir begegnen Irans Hauptstadt mit Wagemut, atmen den Dreck der Stadt, schlendern durch graue Gassen und lauschen faszinierenden Geschichten, die sich in den Gesichtern der Stadt widerspiegeln.
weiterlesenEs ist kalt im winterlichen Ardabil und so machen wir es uns auf der Couch gemütlich. Zusammen mit Oma Masa und Opa Mahmoud verbringen wir fantastisch ereignislose Stunden mit jeder Menge Chai. Doch Ardabil, so charmant wie Duisburg, hat mehr zu bieten als entspannten Müßiggang in der Großfamilie: Neben historischen Mauern laufen wir mit wehenden Fahnen in unsere erste Blamage im Land.
weiterlesenLahore ist ein Schmelztiegel der Religionen und Kulturen und heute das kreative Herz Pakistans. Wunderschöne Moscheen, Tempel und Paläste zieren die kulturelle Schatztruhe des Landes.
Die Grenzschließungszeremonie an der pakistanisch-indischen Grenze, ganz in der Nähe, ist einzigartig. Hier findet jeden Abend eine von Patriotismus geschwängerte Militärparade statt. Es ist ein ganz besonderer Zirkus mit alberner Gangart.
Ein schmaler, vergitterter Gang führt uns in den Iran. Das Land mit dem großen Herzen, der reichen Vergangenheit und schwierigen Gegenwart fasziniert uns vom ersten Moment. Im Norden betreten wir Täbris, die viertgrößte Stadt des Landes. Ein Moloch, in dem giftige Abgase durch die Straßen wabern und die warmherzigsten Menschen zuhause sind.
weiterlesenDie Küstenregion am Persischen Golf gehört zu den schönsten und entspanntesten Orten im Iran. Hier essen wir Eis mit Schmugglern, trampen mit Messerstechern und spielen Backgammon mit fröhlichen Drogendealern. Delfine gibt es inklusive.
weiterlesenIn Urfa verändert sich das Gefühl, verändert sich die Türkei. Wir sind nicht mehr in der bekannten Moderne, die hier und da mit dem Orient verschmilzt und auf angenehme Weise exotisch wirkt; ohne dabei zu aufregend, zu fremd zu werden. Stattdessen sinken wir ganz langsam und unaufhörlich hinein in den Nahen Osten. In Urfa treten wir ein in die kurdische Gemeinschaft des Landes; in eine Kultur die näher ist an Syrien, Irak und Iran als an Istanbul und Izmir.
weiterlesenDer Boden ist vielfach durchlöchert. Kappadokiens Siedlungsgeschichte liegt der beispiellose Einsatz von Hammer und Meißel zugrunde. So entstehen Burgfelsen und tief hinabführende Untergrundstädte im weichen Tuffgestein. Kappadokiens Erde gleicht einem Schweizer Käse und wir schauen uns darin um.
weiterlesenIn Konya, der konservativsten und religiösesten Stadt der Türkei, treffen wir auf zwei Männer. Muhammad Rumi und Faruk. Beide haben Probleme mit ihren Mitbürgern. Hier sind ihre Geschichten. Ein bisschen Tanz und Kaffee gibt es gratis dazu.
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