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Iran

Unterwegs in der iranischen Wüste Lut 2/2

30. April 2017
Iran
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In der Wüste Lut, der größten Wüste des Iran, planen wir ein Abenteuer. In der lebensfeindlichen Region, dort wo außer ein paar Bakterien und Sporen nichts überlebt, wollen wir unser Glück herausfordern. Zwischen den skurrilen Felsformationen der Kaluts schlagen wir unser Zelt auf. Hier schleifen starke Winde seit Jahrmillionen das lockere Sedimentgestein und auch wir werden nicht verschont. Unser Ausflug wird ein Abenteuer, aber nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Mitten in der Nacht fegt ein Sandsturm über uns hinweg und zerrt und rüttelt bis in die frühen Morgenstunden an uns.

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Unterwegs in der iranischen Wüste Lut 1/2

24. April 2017
Iran
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In Kerman sind die Lebensbedingungen harsch. Die Sommer sind heiß, im Frühjahr fegen heftige Sandstürme über die Stadt hinweg und jetzt im Winter sind vor allem die Nächte klirrend. Dennoch gilt Kerman als besonders gastfreundlich. Hier reicht man zur starken Wasserpfeife auch gerne Chai und Opium. Wasserpfeifen gehören in Kerman einfach zum guten Ton. In der Stadt, einem der wichtigsten Handelszentren des Nahen Ostens, gibt es seit Jahrhunderten kaum einen Anlass, der ohne das Blubbern im gläsernen Gewand auskommt. Auch mit Amin, unserem Gastgeber, rauchen wir den feuchten Tabak und lassen uns von ihm durch die Straßen seiner Heimat am Rand der Wüste Lut führen.

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Zu Gast bei den Mullahs im konservativen Herzen des Iran: Ghom 2/2

16. April 2017
Iran
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Ghom ist eine religiöse und erzkonservative Stadt. Buchgeschäfte mit theologischen Schriften gibt es hier so häufig wie Starbucks Filialen in New York. Hier tragen schon Kleinkinder Kopftuch und Frauen sind ausschließlich im schwarzen Tschador unterwegs. Pilger versammeln sich am Hazrat-e Masumeh Schrein und wer im Iran Theologie studiert, kommt unweigerlich hierher. In Ghom führt uns Maryam durch die Gassen der Stadt. Zusammen mit Onkeln und Tanten, Cousins und Cousinen schlemmen wir uns durch den Tag und besuchen gemeinsam die UNESCO Weltkulturerbestätten in der alten Handelsstadt Kashan.

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Unser Weg nach Ghom und der Beginn der islamischen Revolution: Ghom 1/2

9. April 2017
Iran
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Ghom ist die konservativste Stadt des Iran. Hier tragen Frauen ausschließlich Tschador und selbst Kleinkinder sind mit Kopftüchern umhüllt. Hier studierte Ruhollah Khomeini, der spätere Führer der islamischen Revolution. Hier sind wir zu Gast bei Maryam. Die junge, quirlige Frau lebt mit ihrer Familie irgendwo im Zentrum Ghoms. Seit Generationen ist die streng gläubige Familie mit dem Islam verbunden. Maryams Großvater, ihr Vater aber auch viele ihrer Onkel studierten Theologie und arbeiten als Mullahs, islamische Religionsgelehrte, in verschiedenen Einrichtungen im In- und Ausland.

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Illegale Privatpartys und ein Tal im schönsten Winterschlaf

13. März 2017
Iran
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Wer den Iran besucht, macht um Qazvin meist einen großen Bogen. Doch hier, ganz im Abseits, feiern wir eine wahrhaft erinnerungswürdige Party mit jeder Menge Cousins und Cousinen. Auch das Alamut Tal mit den Festungen der Assassinen ist nur einen Katzensprung von Qazvin entfernt.

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Wie man sich glaubhaft selbst glorifiziert

26. Februar 2017
Iran
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Persepolis ist die religiöse Hauptstadt des ersten Persischen Reiches, ein Meisterwerk der altpersischen Kultur und ein leuchtendes Beispiel humanitärer Staatsführung. Zwar wird hier niemals regiert, dafür umso häufiger in prächtigem Ambiente gefeiert. Regelmäßig empfängt der König der Könige in der berauschenden Stadt seine adeligen Gäste. Heute ist die Anlage im Süden des Iran noch immer identifikationsstiftend für viele Iraner.

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Ein Porträt in drei Teilen 3/3

19. Februar 2017
Iran
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Schiras ist die Wiege des Weines. Damals, noch bevor der Islam in den Nahen Osten einzieht, beginnt die glorreiche Geschichte des Rebensaftes hier in der Region und auch der berühmte persische Dichter Hafez spricht noch im 14. Jahrhundert überschwänglich vom Weingenuss. Der Wein spielt heute keine Rolle mehr, aber Hafez berührt noch immer die Herzen. Selbst Goethe war ihm einst verfallen und wir erleben Schiras als poetische Stadt, als die Stadt der schönen Künste, die sie bereits seit Jahrhunderten ist.

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Ein Porträt in drei Teilen 2/3

12. Februar 2017
Iran
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Schiras ist das kulturelle und intellektuelle Zentrum des Iran. Die Stadt ist ein Schmelztiegel für die verschiedenen Ethnien im Vielvölkerstaat. Zwischen den Gebirgszügen des südlichen Zagrosgebirges gelegen, gilt Schiras seit Jahrhunderten als Stadt der feinen Künste und der Schönheit. Hier schlendern wir über den historischen Vakil Basar und bestaunen die pinke Nasir-al-Molk Moschee.

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Ein Porträt in drei Teilen 1/3

5. Februar 2017
Iran
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In einer Opiumwolke erreichen wir Schiras, die Stadt der schönen Künste. Hier sind Ashkan und seine Freunde zuhause. In ihrer WG leisten die jungen Männer auf knapp 40m² den Repressionen der Außenwelt Widerstand. Hier wird gekifft und Hochprozentiges die Kehle hinuntergekippt. Hier sind die Gedanken frei! – Ganz ungeachtet dem Willen der Mächtigen.

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Gestrandet in stiller Abgeschiedenheit

29. Januar 2017
Iran
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In der verkrusteten Salzwüste Dasht-e Kavir befindet sich die Oase Garmeh. Seit Jahrhunderten eignet sie sich bereits perfekt zum stoischen Nichtstun. Garmeh ist ein entspanntes Dorf mit Aussicht auf die Wüste. Unterhaltungsmöglichkeiten sucht man hier vergebens. Nicht einmal 300 Menschen leben hier in der Oase und sie teilen den Komfort von Dattelpalmen und Quellwasser mit 20 Ziegen, zwei Dromedaren und uns.

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